Marketing Tipps für Hochzeitsfotografen

Wie in jeder anderen Branche, stehen auch in unserem Business ständige Veränderungen an der Tagesordnung. Trends kommen und gehen, was gestern noch total IN war, kann morgen bereits zum absoluten NO-GO erklärt werden. Das hält die Hochzeitswelt bei Laune und verhindert einen Stillstand, diesen Zustand hatten wir nun wirklich lang genug.

Der Nachteil an diesen schnellen Veränderungen ist, es wir immer schwieriger in der Bilderflut auf Facebook oder Instagram aufzufallen – bzw. den Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

Hier muss man schon nachhelfen und dafür etwas tun.

 

Versetzen wir uns zunächst in die Lage einer Braut

Hast du schon mal versucht, nach einem Hochzeitsfotografen/in in deiner Gegend zu googeln, außer um deinen Rang zu überprüfen? Gib doch mal ein paar Suchbegriffe ein – prompt erscheinen hunderte von Webseiten.

Bei Instagram sieht es auch nicht besser aus, erlaube dir den Spaß und gib folgende Hashtags ein: #Hochzeit #Hochzeitsfotograf #Hochzeitsfotos

Die Zahl der jeweiligen Ergebnisse wollen wir hier lieber nicht nennen, du wirst es dir vermutlich denken…

Was tun? Wo oder wie, könnte dich ein Brautpaar entdecken?

Falls es dir an Zeit und vor allem am Interesse für die Standardprozedur auf Instagram fehlt wie: Posten, Liken und Kommentieren – haben wir 11 weitere Ideen für dich. Und JA! Die Umsetzung macht jede Menge Spaß, weil du es für dich und dein Fotografie Business tust.

 

Bevor du mit der Umsetzung beginnst, denke über folgende Punkte mal nach:

• den idealen Kunden finden

Je genauer du deinen idealen Kunden definieren kannst, desto schneller gewinnst du die Aufmerksamkeit der angestrebten Zielgruppe.

Mit Fragen wie:

  • Welche Hochzeiten möchte ich fotografieren?
  • Mit welchen Menschen arbeite ich am liebsten?
  • Wie nutzen sie das Internet: wie und wo suchen sie nach einem Hochzeitsfotografen?
  • Wie viel sind sie bereit in ihre Erinnerungen zu investieren? etc…

 

• Persönliche Ziele festlegen

Dein Erfolg beruht auf deinen Zielen oder anders ausgedrückt: auf deinem festen Entschluss!
Um deine Ziele zu erreichen, musst du sie klar definieren und das in konkreten Zahlen und Euro-Beträgen:

  • Wie viel möchtest du im nächsten Jahr mit Hochzeiten verdienen?
  • Was bist du bereit dafür zu tun?
  • Wieviel Zeit und Geld möchtest du investieren um deine angestrebten Ziele zu erreichen?

Nur wenige Fotografen wünschen sich 50 Hochzeiten im Jahr zu begleiten. Damit deine Rechnung aufgeht musst du bereits im Vorfeld genau kalkulieren.

 

• Präsenz und Brand

 

Unsere 10 Tipps,
um weitere Hochzeitsaufträge zu bekommen

 

Schritt 1: Webseite eines Hochzeitsfotografen

Der erste Eindruck zählt! Es wird Zeit, sich deiner Webseite zu widmen. Hier gilt: weniger ist mehr.

1. Trenne deine Hochzeitsseite vom anderen Fotografie-Schwerpunkten wie: Familienfotos, Business-Portraits, Akt, Tiere usw…

Du musst dich vom anderen Genre ja nicht gleich völlig verabschieden, lege einfach weitere Internetseiten an. Mach es jedem Kunden einfacher, sich spezifisch umzuschauen, anstatt ihn abzulenken.

 

2. WOW-Bilder müssen nach vorn – limitiere deine Präsentation auf etwa 30 Bilder.

Warum so wenige? Hier gehören lediglich deine aktuellen Arbeiten rein, sowie alles, was du auch morgen gerne fotografieren möchtest! Mehr dazu im Punkt 5.

Aufräumen: Alte Fotostrecken und Bilder, welche dir nicht mehr gefallen, Fotos die du so nicht mehr machst, Bildbearbeitung die deinem aktuellen Stil nicht mehr entspricht… all das muss raus!

 

3. Befindet sich auf der Homepage ein persönliches Foto von dir?

Menschen vertrauen einem Gesicht viel mehr, als einem Logo.

WICHTIG: Das Gesicht nicht hinter der Kamera verstecken, zeige deine Augen, sie sind das Tor zur Seele.

 

4. Optimiere deine Webseiten-Texte.

Wie oft findest du folgende Worte: ich, meine, wir, unsere…? Streiche mindestens die Hälfte davon! Schreibe Texte so um, dass es Brautpaaren gleich ersichtlich wird, was sie von dir bekommen.

 

5. Aktualisiere deine persönliche Daten. Z. B.:

 

WEITERE wichtige Tipps zur Webseite
findest du im folgenden Blogbeitrag:

Webseite eines Hochzeitsfotografen

Schritt 2: Überrasche deine Brautpaare

Jeder liebt Überraschungen! Ein idealer Grund, um Paaren aus dem letzen wie auch vom laufendem Jahr spontan etwas zu schenken.

Dir fällt es an Ideen? Da hätten wir:

Perfekt als Bucheinlage, im Filofax, schlicht auf dem Schreibtisch, selbst in der Handtasche finden die kleinen Kalender ihren Platz.

Nutze alle Aufträge um dich wieder ins Gespräch zu bringen, von Hochzeiten über Familien, selbst bei Business Portraits oder Boudoir-Shootings. Verschenke Freude, hier findest du die passenden Inspirationen:

Photoshop Vorlagen für Kalender

Schritt 3: Veröffentlichung deiner Arbeit in der Fachpresse

Auf welche Fotostrecke bist du besonders stolz?

Handelt es sich dabei um eine deiner Hochzeitsreportagen oder vielleicht ein Inspirations-Shooting? Reiche sie zur Veröffentlichung in Hochzeitsmagazinen und Hochzeitsblogs ein. Trau dich einfach!

Tipps dazu findest du bei uns im Blog unter: Wie erreiche ich eine Publikation

 

Schritt 4: Best-of-Galerie

Facebook ist immer noch eines der größten sozialen Netzwerke, nutze es doch wie folgt:

1. Lege ein Fotoalbum an und nenne es z.B.:

  • “Best of”
  • “Meine Lieblingsfotos”
  • “Highlights”
  • oder Ähnliches, fülle es mit deinen aussagekräftigsten Bildern.

2. Als Beschreibung nimmst du, bei jedem Foto, den Link zu deiner Webseite oder zum entsprechenden Blogbeitrag.

3. Markiere anschließend alle Brautpaare, die jeweilige Location sowie alle beteiligten Dienstleister.

Damit schießt deine Beitragsreichweite in die Höhe, ohne den Post gleich fürs Geld zu bewerben!

Wie erfährst du, welche Dienstleister alles mitgewirkt haben?

Da helfen wir gerne weiter: Unsere Paare bekommen ca. 4 Wochen vor der Hochzeit einen Fragebogen. Dort trägt das Brautpaar alle Beteiligten ein – so einfach!

 

Schritt 5: Führe einen Blog

Dein Blog reflektiert dich und deine Arbeit als Hochzeitsfotograf wie ein Spiegel. Dort bekommen Brautaare echte Einblicke in komplette Hochzeitsreportagen, welche du bereits begleitet hast. Ein Blog ist dazu da, um Geschichten zu erzählen, Paare bei ihren Vorbereitungen zu unterstützen, um zu zeigen wer du bist…

Sie heiraten zum ersten Mal und sind für jede Hilfe dankbar, reiche dein Wissen über Hochzeiten an sie weiter. Bau darauf das Vertrauen in dich aus! Um größeren Wert jedem Kunden zu bieten, musst du lediglich helfen ihre Probleme zu lösen.

Schau zum Inspirieren einfach in unseren Blog vorbei: http://www.blog.christinaeduard.de

Was auch gut angenommen wird sind Highlights aus dem kompletten Jahr, auch deine privaten Erlebnisse. Zum Ende des Jahres erstellst du einen Rückblick. Rückblicke sind besonders spannend und ergeben einen langen Beitrag mit interessanten Inhalten.

Du führst noch keinen Blog? Dann wird es langsam Zeit! Lege zum starten einen Redaktionsplan an, schreibe deine Ideen rein und lege los.

 

Schritt 6: Zusammenarbeit mit Weddigplaner

Es wird Zeit, um mit Weddingplanern einen Kaffee zu trinken. Schau im Internet nach, wer in deiner Gegend schöne Hochzeiten organisiert. Zahlreiche Locations haben einen Eventmanager oder eine Hochzeitsplanerin direkt vor Ort. Nimm es selbst in die Hand und kontaktiere sie!

Unsere persönliche Empfehlung mit einem weiteren Tipp:

Zu jedem Gespräch mit einem Kunden, Hochzeitsplaner, Dienstleister und Co. solltest du immer ein hochwertiges Fotobuch mitbringen. Gedruckte Bilder hinterlassen einen ganz besonderen Eindruck,  als nur Fotos auf dem Smartphone , iPad oder ähnliches…

Beim hochwertigen Buch sprechen wir natürlich von Alben welche dein Kunde selbst nicht bestellen kann, sie sind nur professionellen Fotografen – wie dir – vorbehalten.

 

Erfahre mehr hier bei uns im Blog: Hochwertiges Fotobuch für Fotografen

Schritt 7: Erinnere dich an alle Dienstleister

An jeder Hochzeit sind zahlreiche Dienstleister beteiligt. Sie alle brauchen Bilder, um ihren Service bzw. Produkt besser zu präsentieren.

Erhöhe deine persönliche Empfehlungsrate und sende an alle beteiligten Dienstleister Fotos von der jeweiligen Hochzeit. Selbstverständlich in hoher Auflösung und OHNE Logo oder Wasserzeichen.

Wie kommst du an alle Adressen? Denk an den Brautpaar-Fragebogen, mit ihm hast du schon alle Kontaktdaten auf der Hand.

 

Schritt 8: Inspirations-Shooting

Eine echte Hochzeit ist kein Ort zum Üben oder Experimentieren, hier muss bereits alles sitzen, ob die Kenntnis zum Licht, der Umgang mit dem Brautpaar beim Paarshooting und erst Recht mit der Kamera.

Wie in jedem anderen Fotografie Genre lässt es sich bei einem freien Shooting am besten üben. Ein Inspirations-Shooting nimmt viel Zeit in Anspruch, doch macht es jede Menge Spaß, erhöht das fotografische Können und stärkt dein Netzwerk.

Zeige im Anschluss deine Resultate in sozialen Netzwerken wie: Instagram, Facebook, Twitter, Pinterest…usw. Reiche diese Fotostrecken anschließend zur Publikation bei den Hochzeitsblogs oder Magazinen ein!

Möchtest du ein Inspirations-Shooting organisieren? Folgende Tipps werden dir dabei helfen: Organisation eines Styled Shootings

 

Schritt 9: SEO

Auch wenn es total langweilig klingt, doch auch heute ist die Suchmaschinen-Optimierung absolut notwendig, um bei Google & Co. einen besseren Rang zu bekommen und von zukünftigen Brautpaaren leichter gefunden zu werden.

In Texten auf deiner Webseite und auch im Blog dürfen relevante Schlüsselwörter (keywords) nicht fehlen, wie z. B.„Hochzeitsfotografie“, „Hochzeitsfotograf in Frankfurt“ …etc.

Hier ein sehr wertvoller Tipp von uns:

Benenne alle Bilder (vor dem posten im Internet) nach der jeweiligen Location, auch diese Begriffe sind für Suchmaschinen von großer Bedeutung. Wenn eine Braut sich für eine bestimmte Location interessiert, so googelt sie danach und klickt auf Bilder!

Hier sollten deine Bilder erscheinen und noch besser, wenn es sich um eine komplette Hochzeitsreportage handelt.

Beispiel: „Hochzeit_Hotel_Jägertor_Hochzeitsfotograf_Mustermann-01.jpg“

Schritt 10: Persönliche Weiterempfehlung und Referenzen durch deine Kunden

Die schönsten Hochzeiten in unserem Werdegang kamen alle durch persönliche Empfehlung zustande!

Wer war daran beteiligt? Angefangen bei Brautpaaren, über Fotografenkollegen, Weddingplaner, Blumengeschäfte, unsere eigenen Freunde – bis hin zu Locations selbst.

Wie du siehst, die Arbeit aus den oberen 10 Punkten lohnt sich!

 

Jetzt liegt es an dir! Entscheide dich, mit welchem Schritt du bereits HEUTE beginnst.

Damit auch das gut funktioniert und du deinen Erfolg planen kannst, empfehlen wir unseren eigenen Business- und Zeitplaner. Wir nutzen ihn täglich, Dank ihm bekam unser Business eine Struktur, einen festen Ablauf und jetzt wünschen dir viel Freude bei der Umsetzung!

 

3 weitere außergewöhnliche Tipps
für eine bessere Auftragslage findest du hier im Blog:

3 Tipps: Was du tun kannst um weitere Aufträge zu bekommen und…

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