Buchempfehlung Annie Leibovitz: Portraits 2005-2016

Annie Leibovitz zählt wohl zu den bekanntesten und bestbezahlten Fotografen der Welt.

Ihre aufwendig inszenierten Porträts reichen von prominenten Politiker über Musiker und Schauspieler, von Models bis hin zu Mitglieder der Königshäuser. Ihre Arbeit ist in berühmten Magazinen wie der Vanity Fair, Vogue oder Rolling Stones zu finden. Für den begehrten Pirelli Kalender war sie zweimal tätig.

Während der Reportagen begleitet sie ihre Auftraggeber nicht selten über mehrere Tage, um ihre Persönlichkeit besser zu verstehen und als wesentliche Charakterzüge auf Bildern festzuhalten.

Zu ihren bekanntesten Werken zählt das Bild von John Lennon mit Yoko Ono, welches kurz vor seiner Ermordung entstand.

Anni Leibovitz konzentriert sich nicht auf nur eine Stilrichtung in der Fotografie, wie es viel zu oft empfohlen wird, nein, ihre Kenntnisse über Fotografie verfügen über eine sehr große Spannweite. Im Bildband Annie Leibovitz: Portraits 2005-2016 bekommst du einen sehr guten Einblick in ihr Können. 

Kurze Bio von Annie Leibovitz

In Connecticut geboren, studierte sie von 1967 – 1971 in San Francisco Malerei und Fotografie, um später Kunstlehrerin zu werden. Doch sie änderte ihre Pläne, als ihr die Arbeit der beiden Dokumentarfotografen Henri Cartier-Bresson  und Robert Frank in die Hände fiel.

Nach dem Studium, war sie für das Magazin Rolling Stone über 8 Jahre tätig, bevor sie zu Vanity Fair wechselte.

Ihre große Liebe und Lebensgefährtin war die Publizistin Susan Sontag, leider verstarb Susan im Jahr 2004. Das war ein harter Schicksalsschlag für Annie, welchen sie bis heute nicht verarbeiten konnte.

Trotz ihrer Abstürze in die Drogensucht, fand Annie Leibovitz immer wieder den Weg zur Fotografie zurück.

Bildband Annie Leibovitz: Portraits 2005-2016

Auf über 316 Seiten in einem Format von knappen 27cm x 36cm – kommt der Inhalt mit den großformatigen Fotografien umso beeindruckender rüber.

Zum Abschluss erzählt Annie Leibovitz ein paar persönliche Zeilen über ihre Arbeit, was sie jeweils dazu bewegte und auch wie das eine oder andere Bild entstand. Keine Sorge, es wird weder langweilig noch zu lang, der Textinhalt ist wirklich kurz gehalten.

Das Lesen der Kurzporträts ist ein Genuss und verwandelt jede porträtierte Person in einen realen Menschen. Lass dir den Inhalt auf keinen Fall entgehen!

Annie Leibovitz: Portraits 2005-2016

Eines unserer absoluten Lieblingsbildbänder!

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