…es muss nicht immer eine Luxus Suite sein!

Seit geraumer Zeit erobern sogenannte Boudoir Fotosessions auch Deutschland, ursprünglich kam der Trend (wie so oft) aus Amerika. Kein Wunder, bietet sich bei diesem Thema großartige Möglichkeiten für unverwechselbare Bilder einer Frau. Eine besondere Erwähnung gebührt dem Brautboudoir, ob vor der Hochzeit oder direkt am Hochzeitsmorgen – hier entstehen sehr schöne Bilder in Verbindung mit einem besonderen Tag.

Wir möchten dich für deine eigenen Boudoir Inszenierungen gerne inspirieren, für den Anfang muss es wirklich keine Luxus Suite sein. Bei dieser Fotosession hatte Christina gefüllt 2m² zur Verfügung, doch reicht das völlig aus, du musst nur das Licht sehen und natürlich mit dem Model richtig kommunizieren, um fantastische Ergebnisse zu erzielen.

In diesem Beitrag bekommst du Ideen, Tipps zu Kameraeinstellungen, Bildbearbeitung und Präsentation der Bilder. Wenn du noch mehr erfahren möchtest, dann hol dir unbedingt unseren Boudoir Guide!

1. Das Technische hinter unseren Boudoir-Bildern

Solltest du uns bereits längere Zeit folgen, den Newsletter empfangen, einen Webinar mitgemacht haben, womöglich sogar eine der Masterclass besucht – in dem Fall ist dir bereits bekannt, dass wir ausschließlich im M-Modus unserer Canon Kameras arbeiten. Das bedeutet: wir nehmen alle Einstellungen und zwar in jeder Situation, von der ISO über Blende bis hin zur Verschlusszeit selbst durch.

Auch bei Hochzeiten? Ja, selbst während einer Hochzeitsreportage bleiben wir bei manuellen Einstellungen.

Wie gehen wir vor und wie soll das in streßigen Situationen überhaupt funktionieren?

Im Grunde ziemlich einfach:

  • Als erstes stellen wir die ISO ein und zwar ab 400! ob drinnen oder draußen spielt keine Rolle,
    wir gehen NIEMALS runter, dafür sehr gerne höher.
  • Im Anschluß wird die Blende gewählt – wir arbeiten gerne im 4er Bereich.
  • Jetzt muss nur noch die Verschlusszeit angepasst werden und schon kann es los gehen.

Kamera Einstellungen für die Bilder im Beitrag

Bei dieser Fotosession nutzten wir das vorhandene Licht – alle Ergebnisse, die du hier siehst entstanden ohne Reflektoren und ohne Blitz! Warum auch, wenn du das Licht richtig sehen und damit sicher umgehen kannst, brauchst du beim Tageslicht keine weiteren Hilfsmittel.

Kameraeinstellungen:

  • ISO 800
  • Blende 4 (durchgehend)
  • Verschlusszeit manuell und individuell angepasst

Einen sehr wertvollen Tipp haben wir noch für dich: 

Stell deine Kamera auf Monochrom (schwarz/weiß) um. Auf diese Art wirst du dich auf das Licht viel besser konzentrieren können, weder der Weißabgleich noch die Farben werden dich jemals wieder ablenken. Wichtig: Du musst im RAW fotografieren, sonst funktioniert unser Tipp nicht!

Bei RAW-Aufnahmen werden auch im Monochrom-Modus die Ergebnisse auf der Speicherkarte in Farbe gespeichert! Nur das Vorschaubild auf dem Display erscheint in schwarz/weiß! 

Probiere das doch gleich mal aus…

2. Bildbearbeitung bei Boudoir Fotostrecken

Wie alles bei uns, bleibt selbst die Bildbearbeitung davor nicht verschont, denn auch hier beherzigen wir das Motto – WENIGER IST MEHR !

Nach der Bildauswahl, welche immer wir selbst vornehmen, folgt die Bildbearbeitung in Lightroom, dafür nutzt Eduard unsere eigene Presets. In seiner Ausbildung und späteren Berufslaufbahn – war die korrekte Wiedergabe der Farben von großer Bedeutung, diese Erfahrung bringt er in die Bildbearbeitung mit rein.

Ein wichtiger Faktor wird oft bei der Presets-Entwicklung leider nicht berücksichtigt und das ist der Weißpunkt. Im Vergleich zum Bildschirm kann Papier nicht leuchten, deshalb empfehlen wir für brillante Prints den Weißanteil nicht zu reduzieren.

Neben Boudoir Presets wenden wir noch Korrektur Pinsel und Verläufe in Lightroom an, z.B. um die Haut schön sanft und dezent weich zu zeichnen und noch einiges mehr…

Möchtest du mehr erfahren? Schau hier vorbei >> Bildbearbeitung Boudoir  <<

3. Außergewöhnliche Bilder verlangen nach einer besonderen Präsentation

Fotografieren und Bilder bearbeiten stellt nur ein Teil der Arbeit eines Fotografen dar, ihre Präsentation ist genauso wichtig und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Zwei der Möglichkeiten möchten wir dir jetzt gerne vorstellen:

Wir lieben die Passepartout Box von nPhoto, bis zu 20 Bilder finden in ihr einen Ehrenplatz. Die Box ist in verschiedenen Formaten, mit schönen Papiersorten und diversen Farbkombinationen. Hier im Blog findest du einen ausführlichen Erfahrungsbericht und die Möglichkeit deine eigene Passepartout Box mit super Konditionen zu bestellen. Um mehr zu erfahren schau nachher im folgenden Blogbeitrag vorbei: Wie du deinen Bildern mehr Wert verleihst

Eine weitere großartige Möglichkeit der Bildabgabe und gleichzeitig hochwertiger Präsentation, bietet die online Galerie von PIXIESET. Bereits seit mehren Jahren nutzen wir diesen Service, unsere Kunden sind begeistert. Gleichzeitig generieren uns die online Galerien weitere Kunden, ohne unser Eingreifen – wie z. B. beim ständigen Geposte auf Instagram…

Wie du sehen kannst, legen wir sehr viel Wert darauf, wie und auf welche Art unsere Arbeit beim Kunden ankommt. Darauf haben wir tatsächlich von Anfang an geachtet und finden, es war die wohl beste Entscheidung für unseren Erfolg!

 

Wir wünschen dir fantastisches Licht, tolle Ideen und viel Spaß beim Inspirieren!

       

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